Strecksehnenrupturen als Komplikation bei der palmaren Plattenosteosynthese am distalen Radius
Scherer, M. A.; · Versicherungsmedizin, Karlsruhe · 2014 · Heft 3 · S. 23-24
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Strecksehnenrupturen nach palmarer Plattenosteosynthese treten in bis zu 5% der Kollektive auf, sind leicht vermeidbar und im gutachterlichen Sinn in ihrem Gefährdungspotential durch radiologische Analyse der postoperativen Versorgungbilder zuverlässig zu beurteilen. Die distale Radiusfraktur stellt ab dem 7. Dezennium und bei osteoporotischen Patienten {gemeinsam mit der hüftgelenksnahen Femurfraktur) die häufigste extravertebrale Frakturform dar. In einem Frakturregister, das die Daten von 1201 Patienten aus 242 Akutkliniken in Deutschland zusammenfaßt [9], liegt das Durchschnittsalter der zu 90% weiblichen Pa…