Alkoholismus und Alkoholembryopathie Darstellung alkoholgeschädigter Kinder in der bildenden Kunst
Paditz, E. · Deutsche Krankenpflegezeitschrift, Stuttgart · 1986 · Heft 1 · S. 690 bis 695
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die steigende Bedeutung von Alkoholembryopathie und Alkoholkrankheit, die zunehmend auch Frauen und Jugendliche betrifft, bringt ein verstärktes historisches Interesse an den Hintergründen derartiger Erscheinungen hervor. Der Engländer William Hogarth (1697 - 1764) schuf drei Kupferstiche, auf denen Kinder mit typischer Gesichtsdysmorphie im Sinne einer Alkoholembryopathie dargestellt sind. In der Dresdener Gelerie Alte Meister befindet sich ein Gemälde des flämischen Malers Jakob Jordaens (1593 - 1678), das über 100 Jahre vor dem Hogarthschen Kupferstichen entstanden ist und auf dem ein alkoholgeschädigtes Kind…