Die Entwöhnung von der Trachealkanüle: Dekanülierungsmanagement bei dysphagischen Patienten
Konradi, J.; · plexus, Augsburg · 2014 · Heft 2 · S. 44 bis 48
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Insbesondere bei längerfristig liegender Trachealkanüle muss versucht werden, die De-sensibilisierung des Larynx aufgrund des fehlenden Luftstroms [1] und die sekundären Sensibilitätsstörungen zu verhindern, die als Anpassungsprozess an die ständige Speichelreizung auf die umgebende Schleimhaut entstehen und zu einer Dysphagie mit Aspiration beitragen können, sogar ohne das Vorliegen einer neurologischen Basiserkrankung [2]. Ferner gilt es, die zentrale Dysregulation des laryngealen Verschlussreflexes zu vermeiden [3]. Das Haupt-Ziel ist die schnellstmögliche Wiederherstellung physiologischer Larynxfunktionen. A…