Empfehlungen an CF-Ambulanzen zur Risikominimierung einer möglichen Übertragung von nicht-tuberkulösen Mykobakterien (z. B. Mycobacterium abscessus)
Hygiene + Medizin, Wiesbaden · 2014 · Heft 4 · S. 147 bis 148
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Von den 31 Patienten waren 13 mit M. abscessus spp. abscessus, 15 mit M. abscessus spp. massiliense und zwei mit M. abscessus spp. boliettii infiziert. Die Stammbaumanalyse ergab zwei Ausbruchscluster nahezu identischer Isolate von M. abscessus spp. massiliense bei insgesamt 11 der 15 Patienten. Die DNA unterschied sich lediglich in 10 Basenpaaren voneinander. Da der phylogenetische Unterschied zu anderen M. abscessus spp. mass///ense-lsolaten aus UK, Brasilien oder Malaysia dagegen sehr groß war, ist dies ein wichtiger Hinweis auf eine Erregertransmission. Alle Patienten der beiden Cluster hatten wohl die Mögli…