CareLit Fachartikel

Zur Tötung auf Verlangen gemäß § 216 StGB StGB § 22, § 23, § 216, § 242 Abs. 1, § 248a; JGG § 1, § 3, § 17 Abs. 2, § 18 Abs. 1 und 2, § 31 Abs. 1

Roßbruch, R.; · PflegeRecht, Neuwied · 2014 · Heft 4 · S. 236 bis 243

Dokument
150371
CareLit-ID
Jahr
2014
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
PflegeRecht, Neuwied
Autor:innen
Roßbruch, R.;
Ausgabe
Heft 4 / 2014
Jahrgang 18
Seiten
236 bis 243
Erschienen: 2014-04-01 00:00:00
ISSN
1433-7231
DOI

Zusammenfassung

Einem Altenpflegepraktikant, der eine über einhundert Jahre alte bettlägerige und blinde Heimbewohnerin mit einem Kissen erstickt, nachdem diese mehrfach den Wunsch ge-äußert hatte, man möge ihr doch beim Sterben helfen, kommt der Privilegierungstatbestand des § 216 StGB zugute, wenn die entscheidende Frage, ob das zumindest nicht ausschließlich ihm gegenüber geäußerte Fremdtötungsverlangen bei ihnr handlungsleitend war, im Zweifel zu seinen Gunsten zu entscheiden ist.

Schlagworte

STERBEN RECHTSPRECHUNG STERBEHILFE SUIZID PFLEGEPERSONAL UNTERBRINGUNG PERSÖNLICHKEIT VERHALTEN HILFSBEREITSCHAFT MENSCHEN ZEIT KÖRPERPOSITION FUSS ARBEIT KOMMUNIKATION HÖHE