ECMO als Baustein im Behandlungsalgorithmus des schweren thorakalen Traumas
Geldner, C.; Veit, S.; Speichermann, N.; Schwarz, U.; · Anästhesiologie und Intensivmedizin, Erlangen · 2014 · Heft 6 · S. 298 bis 302
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die venovenöse ECMO (Extrakorporale Membranoxygenierung) ist geeignet, beim akuten Lungenversagen den Gasaustausch sicherzustellen, wenn eine konventionelle Beatmungstherapie dazu nicht mehr in der Lage ist oder eine weitere mechanische Schädigung der Lunge durch die Beatmung droht. Für das durch Infekt oder Aspiration verursachte Lungenversagen ist die ECMO eine zwischenzeitlich anerkannte Therapie. In dieser kleinen Fallserie soll darauf hingewiesen werden, dass die ECMO auch beim Thoraxtrauma eine therapeutische Option darstellt, die einen sinnvollen Platz im Behandlungsalgorithmus verdient.