CareLit Fachartikel

Keine Haftung der Benannten Stelle für fehlerhafte Silikonbrustimplantate 93/42/EWG- Richtlinie; Artt.27 Abs. 2,40 Abs. 15. 2 EGBGB, §§ 832 Abs. 1 und 2, 280, 253 BGB

MedizinProdukte Recht, Frankfurt · 2014 · Heft 5 · S. 62 bis 69

Dokument
151452
CareLit-ID
Jahr
2014
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
MedizinProdukte Recht, Frankfurt
Autor:innen
Ausgabe
Heft 5 / 2014
Jahrgang 14
Seiten
62 bis 69
Erschienen: 2014-05-01 00:00:00
ISSN
1618-9027
DOI

Zusammenfassung

Die Benannte Stelle haftet mangels Garantenstellung auch nicht aus unerlaubter Handlung gemäß § 823 Abs. 1 und Abs. 2 BGB i.V. mit § 6 MPG und Anhang II der Richtlinie 93/42/EWG. Es ist nicht Aufgabe der Benannten Steile, die hergestellten Medizinprodukte selbst zu untersuchen. Sie hat lediglich anhand der vom Hersteller vorgelegten Dokumente und Zusicherungen dessen Qualitätsmanagement und die Produktauslegung zu prüfen (Anhang II Nr. 3 und Nr. 4 der Richtlinie 93/42/EWG) sowie zu überwachen, dass der Hersteller seinen Verpflichtungen aus dem genehmigten Qualitätsmanagementsystem nachkommt (Anhang II Nr. 5 der…

Schlagworte

RICHTLINIE BUNDESGERICHTSHOF VERTRAG ZERTIFIZIERUNG RECHTSPRECHUNG RECHT ES DEUTSCHLAND BRUSTIMPLANTATE PERSONEN DOKUMENTATION FRANKREICH FRAUEN PARIS SCHADENSERSATZ WACHSAMKEIT