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VERTRAGSÄRZTLICHES SYSTEM - TEIL I Von Eros und Ethos des Vertragsarztseins

Siebolds, M.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2014 · Heft 7 · S. 1056 bis 1059

Dokument
151814
CareLit-ID
Jahr
2014
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt, Köln
Autor:innen
Siebolds, M.;
Ausgabe
Heft 7 / 2014
Jahrgang 111
Seiten
1056 bis 1059
Erschienen: 2014-07-21 00:00:00
ISSN
0176-3695
DOI

Zusammenfassung

Klinisch-hermeneutisches Handeln beschreibt ein Erkenntnisverfahren, das auf der gedanklichen Operation der Deutung basiert. Deutung meint hier im Sinne von Gadamer (2) ein Verstehen, das auf einem Sich-hineinversetzen in die jeweilige Krankengeschichte und die akute Krankheitssituation des Patienten beruht. Der Deutende bedient sich dabei immer seiner Vorverständnisse, die er in anderen Deutüngszusammenhängen entwickelt hat. Er bewegt sich somit nach Dilthey (3) in einem hermeneutisehen Zirkel, in dem jede klinische Vorerfahrung die Grundlage der Deutung einer neuen Erfahrung darstellt.

Schlagworte

KRANKHEIT THERAPIE KOSTEN MEDIZIN AUFGABENSTELLUNG ZEIT VERSTÄNDNIS PATIENTEN ARBEIT PRAXIS ES UNSICHERHEIT WISSEN WISSENSCHAFT ELEMENTE RINGEN