Endotracheales Absaugen beim beatmeten erwachsenen Intensivpatienten eine evidenzbasierte Checkliste
Rothaug, O.; Hermes, C.; Dubb, R.; Kaltwasser, A.; · Hygiene + Medizin, Wiesbaden · 2014 · Heft 8 · S. 308 bis 311
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das endotracheale Absaugen ist ein Standardverfahren der Intensivtherapie. Trotz der inzwischen klaren Indikation zum Einsatz der nicht invasiven Ventilation (NIV), die in der Intensivmedizin an Stellenwert zunimmt, muss weiterhin häufig invasiv beatmet werden. Durch die Intubation ist der invasiv beatmete Patient nicht in der Lage, sein Sekret - auch bei intakter mukoziliärer Clearance - durch Husten adäquat zu mobilisieren, da ein Glottisschluss nicht möglich ist. Dies führt dazu, dass das Sekret des Patienten intermittierend durch einen invasiven endotrachealen Absaugvor-gang entfernt werden muss.