Immer jung und schön bleiben dank profitgetriebener »Schönheits«chirurgie?
ALTGELD, T.; · Impulse, Hannover · 2014 · Heft 6 · S. 14 bis 15
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Es gibt leider keine wirklich seriösen Zahlen für diesen Wachstumsmarkt, da 95 % der medizinischen Leistungen in diesem Bereich nicht von Krankenversicherungen übernommen werden. Ausnahmen bilden bespielsweise das Ohrenanlegen oder Operationen nach Verbrennungen. Die Gesundheitspolitik nimmt es hin, dass dieser Markt sich als profitträchtige Grauzone immer weiter ausdehnt. Lediglich Komplikationen müssen seit dem 1. Juli 2008 gemeldet wer-den. Diese Meldepflicht, die durch »Schönheits«-Operationen, Tätowierungen und Piercings entstehen, betrifft zumeist nicht die »Schönheits«chirurgie selbst, sondern die Arztpra…