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Von der Amme zur Frauenmilchbank

Risy, V.; · Deutsche Hebammen Zeitschrift, Hannover · 2014 · Heft 9 · S. 38 bis 41

Dokument
152435
CareLit-ID
Jahr
2014
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsche Hebammen Zeitschrift, Hannover
Autor:innen
Risy, V.;
Ausgabe
Heft 9 / 2014
Jahrgang 66
Seiten
38 bis 41
Erschienen: 2014-09-01 00:00:00
ISSN
0012-026 X
DOI

Zusammenfassung

Mit Muttermilch neben dem eigenen auch andere Kinder zu ernähren, ist nichts Neues oder Ungewöhnliches. Schon aus dem alten Babylonien um 1700 vor Christus ist das Ammenwesen überliefert. In Ägypten gab es damals einen eigenen Berufstand mit Berufsbekleidung für die Ammen. Im Barock um das 17. Jahrhundert galt es in Europa als „unfein, das eigene Kind zu stillen. So leisteten sich die wohlhabenden Familien eine Amme, die für das Stillen der fremden Kinder mehr oder weniger gut entlohnt wurde (Fahr 1996). In den ländlichen Regionen Süddeutschlands wurden Mütter im 19. Jahrhundert als faul bezeichnet, die Zeit mit…

Schlagworte

FRAUENMILCH STILLEN ERNÄHRUNG KIND UNTERNEHMEN ENTWICKLUNG MENSCHEN FRAUENMILCHSAMMELSTELLEN DEUTSCHLAND EUROPA MÄNNER WASSER KINDERÄRZTE MÜTTER ZEIT SÄUGLINGSSTERBLICHKEIT