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Hepatitis E in Deutschland - eine unterschätzte Infektionskrankheit

Wedemeyer, H.; Manns, M. P.; Jiig, W.; Bock, C.-T.; Behrendt, P.; Pischke, S.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2014 · Heft 9 · S. 577 bis 583

Dokument
152767
CareLit-ID
Jahr
2014
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt, Köln
Autor:innen
Wedemeyer, H.; Manns, M. P.; Jiig, W.; Bock, C.-T.; Behrendt, P.; Pischke, S.;
Ausgabe
Heft 9 / 2014
Jahrgang 111
Seiten
577 bis 583
Erschienen: 2014-09-01 00:00:00
ISSN
0176-3695

Zusammenfassung

Die Hepatitis E wird in Deutschland zumeist autochthon durch un-zureichend gegartes, infiziertes Schweinefleisch übertragen und nur in Einzelfällen als Tropenkrankheit importiert. HEV kann durch Blutprodukte und Bluttransfusionen sowie Organspenden übertragen werden. Eine HEV-Infektion verläuft in über 99 % der Fälle asymptomatisch und ist selbstlimitierend. Es gibt jedoch auch schwerwiegende Verläufe mit akutem Leberversagen. Bei immun-supprimierten Patienten sind chronische Verläufe möglich, die innerhalb weniger Jahre zu Leberzirrhosen mit lebensgefährlichen Komplikationen führen können. HEV-Infektionen sind…

Schlagworte

HEPATITIS VIRUS THERAPIE INFEKTION EUROPA STUDIE AINS DEUTSCHLAND BEVÖLKERUNG HEPATITIS-E-VIRUS PUBMED ES LEBERVERSAGEN PATIENTEN RIBAVIRIN GASTROENTEROLOGIE