CareLit Fachartikel

Relativ unbedenklich Azathioprin in Schwangerschaft und Stillzeit

Niedersächsisches Ärzteblatt, Hannover · 2014 · Heft 9 · S. 36 bis 37

Dokument
152867
CareLit-ID
Jahr
2014
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Niedersächsisches Ärzteblatt, Hannover
Autor:innen
Ausgabe
Heft 9 / 2014
Jahrgang 87
Seiten
36 bis 37
Erschienen: 2014-09-01 00:00:00
ISSN
0028-9795
DOI

Zusammenfassung

Bei Einnahme von Azathioprin während der Schwangerschaft sind dessen aktive Metabolite im fetalen Blutkreislauf und in der Amnionflüssigkeit nachweisbar (2, 3). Teratogene Effekte von Azathioprin beim Menschen wurden trotz jahrzehntelanger klinischer Erfahrung nicht nachgewiesen. Eine Auswertung der Daten des schwedischen Geburtsregisters deutete zwar auf ein leicht erhöhtes Risiko für Ventrikelund Vorhofseptumdefekte hin, die Analyse von mehr als 2. 000 Schwangerschaften unter Azathioprin Therapie konnte dieses Risikosignal aber nicht bestätigen (2-4).

Schlagworte

SCHWANGERSCHAFT STUDENT THERAPIE ARZNEIMITTEL ENTWICKLUNG FACHARZT AZATHIOPRIN BLUTKREISLAUF AMNIONFLÜSSIGKEIT TERATOGENE MENSCHEN RISIKO PREDNISON THROMBOZYTOPENIE MÜTTER ES