CareLit Fachartikel

Arztebewertungsportale — Kein Auskunftsanspruch gegen Portalbetreiber bzgl. der Daten eines Nutzers

Patienten- & PflegeRecht mit Qualitätsmanagement, Frankfurt · 2014 · Heft 1 · S. 80 bis 83

Dokument
153542
CareLit-ID
Jahr
2014
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Patienten- & PflegeRecht mit Qualitätsmanagement, Frankfurt
Autor:innen
Ausgabe
Heft 1 / 2014
Jahrgang 22
Seiten
80 bis 83
Erschienen: 2014-10-01 00:00:00
ISSN
1869-1676
DOI

Zusammenfassung

Dem durch persönlichkeitsrechtsverletzende Inhalte einer Internetseite (hier: zur Bewertung von Ärzten) Betroffenen kann ein Unterlassungsanspruch gegen den Diensteanbieter zustehen (vgl. Senatsurteil vom 25. Oktober 2011 — VI ZR 93/10, BGHZ 191, 219). Darüber hinaus darf der Diensteanbieter nach § 14 Abs. 2, § 15 Abs. 5 Satz 4 Tele-mediengesetz (TMG) auf Anordnung der zuständigen Stellen im Einzelfall Auskunft über Bestands-, Nutzungsund Abrechnungsdaten erteilen, soweit dies u. a. für Zwecke der Strafverfolgung erforderlich ist.

Schlagworte

BUNDESGERICHTSHOF URTEIL ERMÄCHTIGUNG RECHT RICHTLINIE GESETZ NAMEN ZEIT INTERNET RECHTSPRECHUNG ES BERLIN TERRORISMUS EIGENTUM BUNDESREGIERUNG TECHNOLOGIE