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»Die Kultur eines Volkes erkennt man daran, wie es mit seinen Toten umgeht« (Perikles, 493-429 v. Chr.) Bestattung fehlgeborener Kinder

Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern · 2014 · Heft 11 · S. 377 bis 385

Dokument
154487
CareLit-ID
Jahr
2014
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern
Autor:innen
Ausgabe
Heft 11 / 2014
Jahrgang 60
Seiten
377 bis 385
Erschienen: 2014-11-01 00:00:00
ISSN
0944-7652
DOI

Zusammenfassung

Mit diesem prähistorischen Datum ist noch immer nicht die Geburtsstunde des Begräbnisses erreicht. Schon aus der Zeit von 500.000 v. C. finden sich Zeugnisse, die auf Totenkult hinweisen, der im Jungpaläolithikum, seit etwa 40.000 v. C, zur Regel wurde. Die Verweigerung einer Bestattung war eine klare Schmähung des Verstorbenen, die meist nur ehemalige Feinde und Hingerichtete erfuhren. So wird im Trojanischen Krieg der Leichnam des Helden Hektor zuerst geschändet, auf Bitten der Trojaner ihnen doch zurückgegeben. Das Buch Tobit beschreibt, wie König Sanherib die Hingerichteten einfach nur über die Stadtmauer we…

Schlagworte

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