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Der histologische Nachweis des diffusen axonalen Hirnschadens bei Überlebenden schwerer Schädel Hirntraumen

Woischneck, D.; · Versicherungsmedizin, Karlsruhe · 2014 · Heft 12 · S. 188 bis 192

Dokument
155059
CareLit-ID
Jahr
2014
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Versicherungsmedizin, Karlsruhe
Autor:innen
Woischneck, D.;
Ausgabe
Heft 12 / 2014
Jahrgang 66
Seiten
188 bis 192
Erschienen: 2014-12-01 00:00:00
ISSN
09334548
DOI

Zusammenfassung

Der diffuse axonale Hirnschaden (diffuse axonal injury, DA! ) ist ein wesentliches Korrelat der morphologischen Hinrschädi-gung in der Begutachtung nach Schädel-Hirntrauma (SHT). Seine Diagnose beruht auf dem Nachweis in der kraniellen Computer (CT) - oder Kernspintomografie (MRT). Allerdings ist DAI eine primär histologische Diagnose. Neuropathologische Befunde bei Überlebenden eines SHT fehlen. Daher ist es unklar, ob die in CT und MRT so angesprochen Veränderungen, die den gutachterlich relevanten Schaden begründen, als DAI einzuordnen sind.

Schlagworte

HIRNSCHADEN UNFALL CT STUDIE VERLETZUNG DIAGNOSTIK SCHÄDEL NEUROCHIRURGIE NEUROPATHOLOGIE COMPUTER PATIENTEN ES INZIDENZ SCHÄDELHIRNTRAUMA VERSTÄNDNIS KONTUSIONEN