CareLit Fachartikel

Thrombozytentransfusion bei hämatologischen und onkologischen Patienten sowie bei Operationen

Greinacher, A.; Schäfer-Eckart, K.; Wandt, H.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2014 · Heft 11 · S. 809 bis 815

Dokument
155158
CareLit-ID
Jahr
2014
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt, Köln
Autor:innen
Greinacher, A.; Schäfer-Eckart, K.; Wandt, H.;
Ausgabe
Heft 11 / 2014
Jahrgang 111
Seiten
809 bis 815
Erschienen: 2014-11-28 00:00:00
ISSN
0176-3695

Zusammenfassung

Bei akuter hypoproliferativerThrombozytopenie wird bisher eine prophylaktische Thrombozytentransfusion empfohlen, wenn ein morgendlicher Grenzwert von 10 000/uL oder bei zusätzlichen Risiken von 20 000/uL unterschritten wird. Bei chronischer Thrombozytopenie wird ein restriktiveres Vorgehen erst ab einem Grenzwert von 5 000/uL vorgeschlagen. In Deutschland werden jährlich eine halbe Million Thrombozytentransfusionen verabreicht - die Tendenz ist steigend. Neue Studien weisen auf die Möglichkeit einer zurückhaltenderen Transfusionsstrategie hin.

Schlagworte

TRANSFUSION LEUKÄMIE BLUTUNG STUDIE WHO STANDARD Deutschland Deutsches Ärzteblatt Köln