Ethisch-juristisches Minenfeld: Spender-/Organkonditionierung in Zeiten therapie-limitierender Patientenverfügungen
Dietrich, W.; · plexus, Augsburg · 2014 · Heft 12 · S. 64 bis 70
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Darf ein Patient mit aussichtloser Prognose zugunsten einer möglichen Organspende weiter therapiert werden? Juristisch und ethisch ist unumstritten, dass ein Patient zunächst patientenzentriert nach Maßgabe des eigenen medizinischen Nutzens und seines erklärten oder mutmaßlichen Willens behandelt werden muss. Wird dann im Behandlungsverlauf ein Punkt erreicht, an dem die Prognose aussichtslos ist, stehen die Beteiligten vor der Präge, die intensivmedizinischen Maßnahmen abzubrechen oder für eine potentielle Organspende bis zum Eintreten des Hirntodes fortzuführen, sofern diese Organspende im (mutmaßlichen) Wille…