CareLit Fachartikel

„Pflanzlicher Rohstoff als Funktionsarzneimittel RL 2001/83/EG Art. 1, 2; AMG §§ 36, 69 I 2 Nr. 1

Pharma Recht, Frankfurt · 2014 · Heft 12 · S. 591 bis 596

Dokument
156120
CareLit-ID
Jahr
2014
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Pharma Recht, Frankfurt
Autor:innen
Ausgabe
Heft 12 / 2014
Jahrgang 36
Seiten
591 bis 596
Erschienen: 2014-12-31 00:00:00
ISSN
0172-6617
DOI

Zusammenfassung

Ein aus getrockneten Pflanzenteilen bestehendes Produkt, das vom Hersteller/Händler als „pflanzlicher Rohstoff ohne Angabe zur bestimmungsgemäßen Anwendung an Endverbraucher abgegeben wird, ist kein Funktionsarzneimittel, wenn es bei Einnahme unterhalb der in einer Arzneimittelmonographie bestimmten Dosis zwar als Lebensmittel oder Novel Food verzehrt werden kann, jedoch in dieser Form nicht in nennenswerter Weise wissenschaftliche nachweisbar die physiologischen Funktionen durch eine pharmakologische Wirkung verändern kann.

Schlagworte

ARZNEIMITTEL WIRKUNG NAHRUNGSMITTEL DOSIERUNG RECHTSPRECHUNG RICHTLINIE GEWÜRZE ARNIKA TEE HANDEL MENSCHEN STOFFWECHSEL PFLANZEN KOSMETIKA INTERNET BEURTEILUNG