Prävention der gefäßkatheterassoziierten Sepsis: Eine neue Leitlinie aus den USA gibt praxisnahe Empfehlungen
Panknin, H.-T.; · Kinderkrankenschwester, Lübeck · 2015 · Heft 1 · S. 5 bis 7
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In der modernen Intensivmedizin werden mehr als zwei Drittel aller Patienten mit einem zentralen Gefäßkatheter versorgt. Obwohl Komplikationen dabei insgesamt selten geworden sind, kommt es in Einzelfällen immer wieder zu mechanischen oder infektiösen Problemen. Besonders bei längerer Liegedauer der Katheter können Bakterien oder Pilze in das Infusionssystem und den Katheter gelangen. Die hierdurch entstehende Septikämie belastet den Patienten durch zusätzliche diagnostische Maßnahmen, einen meist erforderlichen Katheterwechsel und durch die parenterale Gabe von Antibiotika. Da die katheterassoziierte Septikämie…