Dt. Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin
Kinderkrankenschwester, Lübeck · 2015 · Heft 1 · S. 25 bis 26
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Junge Erwachsene, die dauerhaft krank sind und spätestens im Alter von 18 Jahren aus der Obhut ihres Kinderund Jugendarztes herausfallen, stehen in Deutschland vor einem ganz großen Dilemma. Als Erwachsene finden sie häufig nicht mehr die notwendige medizinisch-therapeutische Versorgung vor, die sie vom Kinderund Jugendarzt oder den Sozialpädiatrischen Zentren (SPZ) kennen. Schlimmer noch: Für Viele verschlechtert sich die Lebensqualität deutlich, stellt Dr. med. Helmut Peters, Chefarzt der Kinderneurologie und Sozialpädiatrie der Rheinhessen-Fachklinik Mainz, immer häufiger fest.