Anlage einer Fertilitätsreserve bei nichtmedizinischen Indikationen
Nawroth, F.; Germeyer, A.; Wolff, M. von; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2015 · Heft 1 · S. 27 bis 32
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Um eine Fertilitätsreserve anzulegen, werden bisher in der Regel unfertilisterte Oozyten, nicht jedoch Ovargewebe kryokonserviert. Die meisten Frauen entscheiden sich für diese Maßnahmen im Alter > 35 Jahren. Den Daten aus dem Register des Netzwerks FertiPROTEKT zufolge wurde zwischen 2012 und 2013 meistens ein Stimulationszyklus durchgeführt. Dies entspricht einer theoretischen Geburtenchance pro Stimulation bei Frauen < 35 Jahren von 40 % und mit 35-39 Jahren von 30 %. Werden die Oozyten später genutzt, sind die Risiken für die Mütter definitiv durch das höhere Alter der Frau bei einer späteren Schwangerschaft…