CareLit Fachartikel

Kein L art pour l art, sondern zum Nutzen der Patienten

Leiß, O.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2015 · Heft 1 · S. 110 bis 112

Dokument
156712
CareLit-ID
Jahr
2015
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt, Köln
Autor:innen
Leiß, O.;
Ausgabe
Heft 1 / 2015
Jahrgang 112
Seiten
110 bis 112
Erschienen: 2015-01-23 00:00:00
ISSN
0176-3695
DOI

Zusammenfassung

Hauptkritikpunkt ist, dass die Pharmaindustrie (und die Hersteller von Medizinprodukten) zunehmend die Forschungsagenda bestimmen (1, 2). Sie suchen für ihre eingeführten Präparate neue Indikationen und bestimmen, was als „neue Krankheit gilt, wie zum Beispiel nachlassende weibliche Libido (female sexual arousal disorder), behandelbar mit Sildenafil (3), oder die männliche Glatze, behandelbar mit Finasterid (4). Sie definieren neue „Hochrisikogruppen, wie Personen mit niedriger Knochendichte, behandelbar mit Alen-dronat (5), oder Personen mit einem rechnerisch ermittelten kardiovaskulären 10-Jahresrisiko von meh…

Schlagworte

EVIDENCE-BASED MEDICINE MEDIZIN THERAPIE BETREUUNG BEURTEILUNG INTERNET PATIENTEN ENTSCHEIDUNGSFINDUNG ENGLAND KRANKHEIT LIBIDO FINASTERID PERSONEN KNOCHENDICHTE LEITLINIEN HYPERTONIE