CareLit Fachartikel

Vom Erfinden neuer Wörter und vom Vergessen von Gebärden

Uhlmann, P.; · demenz, Hannover · 2015 · Heft 2 · S. 11 bis 13

Dokument
157042
CareLit-ID
Jahr
2015
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
demenz, Hannover
Autor:innen
Uhlmann, P.;
Ausgabe
Heft 2 / 2015
Jahrgang 7
Seiten
11 bis 13
Erschienen: 2015-02-01 00:00:00
ISSN
1868-1794
DOI

Zusammenfassung

95 Prozent aller gehörlosen Menschen haben oder hatten hörende Eltern. Diese verständigten sich mit ihren tauben Kindern eher lautsprachlich: über Mimik, einfache Gesten und Lippenlesen. So kann man davon ausgehen, dass 95 Prozent der gehörlosen Kinder aus der Generation der jetzigen Senioren sprachlos zur Schule kamen. Erst dort erlernten sie die Gebärdensprache und benutzten sie untereinander. Wird nun im Alter oder der Demenz statt der Gebärdensprache wieder auf das Lippenlesen umgeschwenkt, gestalten sich die Kommunikation und das Verständnis untereinander schwierig. Jeder Mensch besitzt eine andere Mimik un…

Schlagworte

DEMENZ KOMMUNIKATION NONVERBALE ALTER SPRACHE IDENTITÄT MENSCHEN HÖREN ROLLE ARBEIT ZEIT PERSONEN ELTERN GESTEN LIPPENLESEN VERSTÄNDNIS