CareLit Fachartikel

Intensivund Palliativmedizin: Von der akademischen Distanz zur fürsorglichen Zuwendung

Burchardi, H.; · DIVI, Homburg · 2015 · Heft 3 · S. 30 bis 37

Dokument
157759
CareLit-ID
Jahr
2015
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DIVI, Homburg
Autor:innen
Burchardi, H.;
Ausgabe
Heft 3 / 2015
Jahrgang 6
Seiten
30 bis 37
Erschienen: 2015-03-01 00:00:00
ISSN
1869-716X

Zusammenfassung

An den großen Erfolgen der kurativen modernen Medizin hat die Intensivmedizin erheblichen Anteil. Dabei scheint allerdings die empathische Zuwendung zum Patienten und zum Angehörigen zu kurz zu kommen. Unter dem Zwang zur Sachlichkeit und Effizienz sowie dem ökonomischem Druck ist der Intensivmediziner zum Sachverwalter der Krankheit, nicht aber des kranken Menschen geworden. Er kämpft gegen die Krankheit und empfindet den Tod seines Patienten als persönliche Niederlage. Dabei muss auch der Intensivmediziner in therapeutischer Aussichtslosigkeit das „Loslassen lernen: Er ist genauso für eine unsinnige Übertherap…

Schlagworte

ZUWENDUNG INTENSIVMEDIZIN PALLIATIVMEDIZIN MEDIZIN THERAPIE TEAM AINS ANÄSTHESIOLOGIE PATIENTEN ZWANG EFFIZIENZ DRUCK KRANKHEIT MENSCHEN TOD KULTUR