Zur Genehmigung des Betreuungsgerichts bei Einstellung lebenserhaltender Maßnahmen
Roßbruch, R.; · PflegeRecht, Neuwied · 2015 · Heft 1 · S. 42 bis 50
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die 1963 geborene Betroffene erlitt 2009 eine Gehirnblutung. Sie liegt seither im Wachkoma und wird künstlich ernährt. Eine Kontaktaufnahme mit ihr ist nicht möglich. Ihr Ehemann und ihre Tochter, die zu ihren Betreuern bestellt sind, haben beim Betreuungsgericht beantragt, den Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen zu genehmigen. Hilfsweise begehren sie die Feststellung, dass die Einstellung der künstlichen Ernährung nicht genehmigungsbedürftig sei. Die Betroffene hat sich, so die Betreuer, vor ihrer Erkrankung gegen eine Inanspruchnahme lebenserhaltender Maßnahmen für den Fall einer schweren Krankheit ausgesproch…