Änderungskündigung zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen -ein Urteil des Bundesarbeitsgerichts
Deiters, H. M.; · Pflege- & Krankenhausrecht, Melsungen · 2015 · Heft 1 · S. 23 bis 24
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Änderungskündigung war sozial gerechtfertigt und damit wirksam. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) entschied, dass zwar die §§ 34 ff. LKHG den Arbeitsvertrag nicht unmittelbar gestaltet haben, der Krankenhausträger jedoch gesetzlich verpflichtet gewesen ist, die höheren Liquidationserlöse für die betroffenen Ärzte sicherzustellen. In diesem Fall kam somit ein sogenanntes dringendes betriebliches Erfordernis in Betracht, da das Beschäftigungsbedürfnis zu den bisherigen Be-dingungen für den Krankenhaus träger entfallen war. Dies kommt, argumentierte das BAG, einem Wegfall der Geschäftsgrundlage nach § 313 BGB glei…