CareLit Fachartikel

Änderungskündigung zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen -ein Urteil des Bundesarbeitsgerichts

Deiters, H. M.; · Pflege- & Krankenhausrecht, Melsungen · 2015 · Heft 1 · S. 23 bis 24

Dokument
158020
CareLit-ID
Jahr
2015
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Pflege- & Krankenhausrecht, Melsungen
Autor:innen
Deiters, H. M.;
Ausgabe
Heft 1 / 2015
Jahrgang 18
Seiten
23 bis 24
Erschienen: 2015-01-01 00:00:00
ISSN
1434-1212
DOI

Zusammenfassung

Die Änderungskündigung war sozial gerechtfertigt und damit wirksam. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) entschied, dass zwar die §§ 34 ff. LKHG den Arbeitsvertrag nicht unmittelbar gestaltet haben, der Krankenhausträger jedoch gesetzlich verpflichtet gewesen ist, die höheren Liquidationserlöse für die betroffenen Ärzte sicherzustellen. In diesem Fall kam somit ein sogenanntes dringendes betriebliches Erfordernis in Betracht, da das Beschäftigungsbedürfnis zu den bisherigen Be-dingungen für den Krankenhaus träger entfallen war. Dies kommt, argumentierte das BAG, einem Wegfall der Geschäftsgrundlage nach § 313 BGB glei…

Schlagworte

ARBEITSVERTRAG URTEIL VORSCHRIFTEN KRANKENHAUSTRÄGER ENTSCHEIDUNG ARBEITSRECHT PATIENTEN Pflege- & Krankenhausrecht Melsungen