CareLit Fachartikel

Zur Problematik selbstbestimmten Sterbens - Antworten auf drei unausweichliche Fragen (2. Teil)

Lewinski, M. von; · PflegeRecht, Neuwied · 2015 · Heft 4 · S. 71 bis 77

Dokument
158527
CareLit-ID
Jahr
2015
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
PflegeRecht, Neuwied
Autor:innen
Lewinski, M. von;
Ausgabe
Heft 4 / 2015
Jahrgang 19
Seiten
71 bis 77
Erschienen: 2015-04-01 00:00:00
ISSN
1433-7231
DOI

Zusammenfassung

Das gegenwärtig geltende Recht nimmt die Selbsttötung zwar hin und stellt weder den (misslungenen) Versuch noch die Beihilfe Dritter unter Strafe, solange ein Sterbe williger die Tatherrschaft über sein Vorhaben hat. Es missbilligt aber ein solches Tun gleichwohl, indem es aktive Sterbehilfe, auch Tötung auf Verlangen des Sterbewilligen, unter Strafe stellt, Dritte zur Rettung eines über seinem Suizid besinnungslos Gewordenen verpflichtet und Mittel unter Verschluss hält, die einen sicheren, angstund schmerzfreien Tod unter auch für die Mitmenschen erträglichen Umständen ermöglichen würden.

Schlagworte

LEBEN SUIZID STERBEN RECHT ENTSCHEIDUNG BERATUNG PRAXIS MENSCHEN FREIHEIT TOD STRAFE ES EHE GESUNDHEIT QUALITÄTSKONTROLLE ORGANISATIONEN