Tiefe Hirnstimulation bei neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen
Schläpfer, T. E.; Volkmann, J.; Amtage, F.; Coenen, V. A.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2015 · Heft 8 · S. 519 bis 526
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Im Vordergrund der Behandlung mit der THS stehen neurologische Erkrankungen wie Bewegungsstörungen. Die THS konnte in mehreren randomisierten kontrollierten Studien (RCTs) bei Morbus Parkinson Lebensqualität, Tremor und Dyskinesien je nach verwendeter Skala um 25-50 % verbessern. Zur Therapie von Tremorerkrankungen wird in der Regel die zerebellothalamokortikale Schleife stimuliert. Eine RCT zur Behandlung der primären generalisierten Dystonie zeigte auf einer Bewertungsskala eine Verbesserung um 39,3 % im Interventionsarm im Vergleich zu 4,9 % in der Kontrollgruppe. Zwei multizentrische Studien im Bereich der D…