CareLit Fachartikel

Ärztlich assistierter Suizid und christlicher GlaubeZur Bedeutung religiöser Argumente in der Sterbehilfediskussion

RÖMELT, J.; · Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern · 2015 · Heft 7 · S. 230 bis 241

Dokument
161175
CareLit-ID
Jahr
2015
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern
Autor:innen
RÖMELT, J.;
Ausgabe
Heft 7 / 2015
Jahrgang 61
Seiten
230 bis 241
Erschienen: 2015-07-01 00:00:00
ISSN
0944-7652
DOI

Zusammenfassung

Die Fokussierung auf die Selbstbestimmung in der Bewältigung von Schmerz und Leid bringt eine Privatisierung dieser Erfahrung auf den Weg, welche die Anstrengung der Gemeinschaft begrenzt. Der Verzicht auf jegliche Form der Tötung und Beteiligung an der Selbsttötung von Patienten selbst setzt demgegenüber eine ganz konkrete medizinische und pflegerische Dynamik in Gang, welche sich mit aller Kraft für die Entlastung in Schmerz und Leid engagiert. Der theologische Gedanke der Ermöglichung von Selbstliebe durch Transzendenzbeziehung übersetzt sich im Kontext der Menschenrechte in diese Wahrung und Ermöglichung von…

Schlagworte

SUIZID TOD LEBEN STERBEN KRANKHEIT STERBEBEGLEITUNG SCHMERZ PRIVATISIERUNG PATIENTEN GANG MENSCHENRECHTE KOMMUNIKATION KULTUR GESETZGEBUNG VERSTÄNDNIS ORIENTIERUNG