CareLit Fachartikel

Vorfußamputation infolge einer arteriellen Thrombose OLG Sachsen-Anhalt vom 16.4.2015(1 U 119/13)

Rechtsdepesche, Köln · 2015 · Heft 9 · S. 233 bis 235

Dokument
161756
CareLit-ID
Jahr
2015
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Rechtsdepesche, Köln
Autor:innen
Ausgabe
Heft 9 / 2015
Jahrgang 12
Seiten
233 bis 235
Erschienen: 2015-09-01 00:00:00
ISSN
1612-7137
DOI

Zusammenfassung

Aufgrund des Ergebnisses der Beweisaufnahme ist das LG Stendal in der ersten Instanz nicht von einem Behandlungsfehler der Beklagten überzeugt gewesen. Nach der von der Klägerin nicht zu erschütternden Dokumentation des Krankenhauses habe sich dort kein Hinweis auf einen arteriellen Verschluss ergeben. Dementsprechend seien auch keine weiteren Maßnahmen, insbesondere keine Befunderhebung notwendig gewesen. Man habe an die Möglichkeit einer arteriellen Thrombose gedacht und diese aufgrund des klinischen Befundes ausgeschlossen. Durch die Klägerin seien anschließend keine fortbestehenden Beschwerden geäußert, sond…

Schlagworte

THROMBOSE HAUSARZT KRANKENHAUS ENTSCHEIDUNG AMPUTATION BEHANDLUNGSFEHLER Rechtsdepesche Köln