Wenn man Sorge trägt, muss man sich viel weniger Sorgen machen
STEFFEN, M.; · Praxis Palliative Care, Hannover · 2015 · Heft 1 · S. 24 bis 27
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In ihrem Manifest verweist die Sorgekultur auf den großen Wert von Solidarität in Nachbarschaft, Quartier und Gemeinde genauso wie auf die Verantwortung, die Staat und Wirtschaft haben, um diesen Gemeinschaftssinn zu fördern und zu ermöglichen. Sorgekultur kritisiert die Ökonomisierung aller Lebensbereiche, sorgt sich um die „Anderen, „Fremden und „Vulnerablen unter uns und zeigt mit Projekten, wie beispielsweise Mehrgenerationenhäusern und demenzfreundlichen Gemeinden, dass funktionierende Lösungen zwischen vormoderner Großfamilie und Überprofessionalisierung durchaus existieren. Sie bietet dem Menschen, welche…