Diagnostik und Therapiestrategien bei Extrautenngravidität
Brucker, S.; Wallwiener, D.; Hoopmann, M.; Hübner, M.; Kagan, K.-O.; Taran, F.-A.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2015 · Heft 1 · S. 693 bis 703
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das klinische Erscheinungsbild ist sehr variabel und reicht von unauffälligem Befund über einseitig betonte Unterbauchschmerzen bis zurTubarruptur mit hämorrhagischem Schock. Mit der transvaginalen Sonographie können etwa 75 % derTubargraviditäten festgestellt werden. Bei einer vitalen Extrauteringravidität verdoppelt sich in der Regel die Konzentration von humanem Choriongonadotropin innerhalb von 48 Stunden. Die Laparosko-pie stellt den Goldstandard in der Behandlung der Extrauteringravidität dar. Zwei randomisierte kontrollierte Studien, in denen der Organerhalt mit einem ablativen Vorgehen verglichen wurde,…