CareLit Fachartikel

Außerordentliche Kündigung eines Anästhesie-Pflegers wegen eigenmächtiger Einleitung einer Narkose BGB § 626 Abs. 1; BetrVG § 78 Abs. 2, § 103; KSchC § 15

Roßbruch, R.; · PflegeRecht, Neuwied · 2015 · Heft 1 · S. 669 bis 676

Dokument
163467
CareLit-ID
Jahr
2015
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
PflegeRecht, Neuwied
Autor:innen
Roßbruch, R.;
Ausgabe
Heft 1 / 2015
Jahrgang 19
Seiten
669 bis 676
Erschienen: 2015-10-01 00:00:00
ISSN
1433-7231
DOI

Zusammenfassung

Die eigenmächtige Einleitung einer Narkose in Abwesenheit eines Facharztes für Anästhesie stellt zwar für sich genommen einen Grund für die außerordentliche Kündigung des Arbeitsverhältnisses eines Anästhesie-Pflegers dar. Jedoch ergibt eine Abwägung zugunsten des Arbeitnehmers, dass es angesichts beanstandungsfreien Verhaltens während des 24-jährigen Beschäftigungsverhältnisses einer vorherigen Abmahnung bedurft hätte.

Schlagworte

KÜNDIGUNG NARKOSE ABMAHNUNG PERSONALRAT ENTSCHEIDUNG RECHTSPRECHUNG PflegeRecht Neuwied