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Tarifvertraglicher Ausschluss der ordentlichen Kündigung - außerordentliche Kündigung mit Auslauffrist aus Gründen im Verhalten des Arbeitnehmers

Zeitschrift für Tarifrecht, München · 2015 · Heft 12 · S. 706 bis 708

Dokument
164240
CareLit-ID
Jahr
2015
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für Tarifrecht, München
Autor:innen
Ausgabe
Heft 12 / 2015
Jahrgang 29
Seiten
706 bis 708
Erschienen: 2015-12-01 00:00:00
ISSN
1439-5908
DOI

Zusammenfassung

Ein pflichtwidriges Verhalten, das bei einem Arbeitnehmer ohne tarifvertraglichen Sonderkündigungsschutz nur eine ordentliche Kündigung rechtfertigen würde, kann in Ausnahmefällen gerade wegen der infolge des Ausschlusses der ordentlichen Kündigung langen Bindungsdauer einen wichtigen Grund zur außerordentlichen Kündigung für den Arbeitgeber iSd. § 626 Abs. 1 BGB darstellen. Die Pflichtverletzung muss einerseits so gravierend sein, dass sie im Grundsatz auch eine fristlose Kündigung rechtfertigen könnte.

Schlagworte

KÜNDIGUNG ARBEITGEBER ARBEITNEHMER TVÖD RECHT ABMAHNUNG Zeitschrift für Tarifrecht München