Arrhythmietherapie in der Intensivmedizin: Was ist notwendig, was überflüssig?
Trappe, H.-J.; · plexus, Augsburg · 2015 · Heft 12 · S. 18 bis 25
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Eine Behandlung muss einfach sein, eine mannigfaltige ist falsch und bedingt neue Störungen so hat sich vor vielen hundert Jahren der römische Philosoph und Literat Seneca (1-65 n. Chr.) geäußert. Dieser Satz scheint ganz besonders für die Behandlung von Patienten mit lebensbedrohlichen Rhythmusstörungen zu gelten, deren Behandlung durch medikamentöse Polypragmasie häufig falsch ist und zu neuen Störungen bis hin zu Proarrhythmien und/oder Herz-Kreislauf-Stillstand führt. In der Intensivmedizin gilt die Behandlung von Patienten mit Herzrhythmusstörungen oft als schwierig und kaum durchschaubar.