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Die Aufbereitung von Duodenoskopen: ein beherrschbares Risiko?

Gastmeier, P.; Vonberg, R.-P.; Piening, B.; · Hygiene + Medizin, Wiesbaden · 2016 · Heft 2 · S. 11 bis 14

Dokument
165381
CareLit-ID
Jahr
2016
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Hygiene + Medizin, Wiesbaden
Autor:innen
Gastmeier, P.; Vonberg, R.-P.; Piening, B.;
Ausgabe
Heft 2 / 2016
Jahrgang 41
Seiten
11 bis 14
Erschienen: 2016-02-01 00:00:00
ISSN
0172-3790
DOI

Zusammenfassung

Die publizierten Ausbrüche durch multiresistente Erreger nach Duodenoskopie stellen vermutlich nur die Spitze des Eisbergs da, weil in der Regel auf den Nachweis von Erregern der normalen Standortflora des Duodenums nicht im Sinne einer Ausbruchuntersuchung reagiert wird. Die amerikanische Food and DrugAssociation (FDA) geht inzwischen davon aus, dass es wohl unmöglich ist, bestimmte Duodenoskop-Typen komplett sicher aufzubereiten. Die veröffentlichten zusätzlichen Präventionsempfehlungen wälzen das Problem auf den Anwender ab. Notwendig ist daher eine Optimierung des Designs der Geräte.

Schlagworte

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