CareLit Fachartikel

Niereninsuffizienz und Medikation bei Pflegeheimbewohnern

Schmiemann, G.; Petersen, J.; Herget-Rosenthal, S.; Dörks, M.; Boeschen, D.; Hoffmann, F.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2016 · Heft 2 · S. 92 bis 98

Dokument
165411
CareLit-ID
Jahr
2016
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt, Köln
Autor:innen
Schmiemann, G.; Petersen, J.; Herget-Rosenthal, S.; Dörks, M.; Boeschen, D.; Hoffmann, F.;
Ausgabe
Heft 2 / 2016
Jahrgang 113
Seiten
92 bis 98
Erschienen: 2016-02-12 00:00:00
ISSN
0176-3695

Zusammenfassung

Insgesamt wurden 852 Bewohner aus 21 Heimen eingeschlossen, davon 685 (80,4 %) mit eCCr-Werten (Durchschnittsalter: 83,3 Jahre; 75,2 % weiblich). Von diesen wiesen 48,2 % (95-%-Konfidenzintervall, 95-%-KI: [41,8; 54,5]). eine mittelgradige (eCCr 59-30 mL/min) sowie 15,5 % [12,4; 18,6] eine schwere Niereninsuffizienz auf (eCCr < 30 mL/min). 19,7 % erhielten mindestens eine Dauermedikation, welche bei vorliegender Nierenfunktion nicht adäquat dosiert oder kontraindiziert war. Prädiktoren dafür waren Alter, weibliches Geschlecht, arterielle Hypertonie und Polypharmazie. Am häufigsten waren Metformin, Ramipril sowie…

Schlagworte

NIERENINSUFFIZIENZ STUDIE ALTER ARZNEIMITTEL BREMEN PFLEGESTUFE MULTIMORBIDITÄT DEUTSCHLAND GESCHLECHT HYPERTONIE POLYPHARMAZIE METFORMIN RAMIPRIL KALIUMCHLORID FAKULTÄT MEDIZIN