Identifizierung nicht medizinisch notwendiger Leistungen in Millionenhöhe durch versicherungsmedizinische Beratung
Versicherungsmedizin, Karlsruhe · 2016 · Heft 3 · S. 25 bis 28
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Gesellschaftsarzt in der Krankenversicherung berät sein Unternehmen dahingehend, dass die Versicherten die ihnen vertraglich zugesicherten medizinisch notwen-digen Leistungen und somit eine sehr gute medizinische Versorgung erhalten. Dazu gehört es aber im Interesse der Versichertengemeinschaft auch, nicht medizinisch notwendige, nicht indizierte, nicht wirksame oder für den Versicherten gar gefährliche Behandlungen, sowie Übertherapie zu identifizieren. Die vorliegende Studie untersucht anhand einer repräsentativen Stichprobe, welche Summen dadurch nicht ausbezahlt werden müssen.