CareLit Fachartikel

Menschenrechtliche Sicht auf die Zwangsbehandlung von Erwachsenen bei Selbstgefährdung

Schmahl, S.; · Bt PRAX Spezial, Köln · 2016 · Heft 4 · S. 51 bis 54

Dokument
166642
CareLit-ID
Jahr
2016
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Bt PRAX Spezial, Köln
Autor:innen
Schmahl, S.;
Ausgabe
Heft 4 / 2016
Jahrgang 25
Seiten
51 bis 54
Erschienen: 2016-04-01 00:00:00
ISSN
0942-2390
DOI

Zusammenfassung

In einer freiheitlichen Rechtsordnung steht es jedem (erwachsenen) Menschen zu, selbstbestimmte Entscheidungen zu treffen und eigenverantwortlich am gesellschaftlichen Leben zu partizipieren. Einschränkungen dieser Freiheit sind nur zulässig, wenn Rechte Dritter oder öffentliche Interessen impliziert sind. Geht es indes um die schlichte Eigengefährdung, sind die Rechtfertigungsmaßstäbe für Freiheitseingriffe besonders hoch anzusetzen. Soweit andere Belange nicht kollidieren, gewinnt der aus dem römischen Recht bekannte Grundsatz „volentinon fitiniuria herausragende Bedeutung. Auch das Bundesverfassungsgericht er…

Schlagworte

RECHT BUNDESGERICHTSHOF BEHINDERTER BEHINDERUNG LEBEN THERAPIE MENSCHEN FREIHEIT KRANKHEIT DEUTSCHLAND MENSCHENRECHTE ES ENTSCHEIDUNGSFINDUNG UMWELT ELEMENTE ORIENTIERUNG