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Geburt aus dem Tod - Der Kaiserschnitt an verstorbenen Schwangeren: ein anästhesiologisches Problem?

Schäfer, D.; · plexus, Augsburg · 2016 · Heft 8 · S. 18 bis 19

Dokument
168816
CareLit-ID
Jahr
2016
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
plexus, Augsburg
Autor:innen
Schäfer, D.;
Ausgabe
Heft 8 / 2016
Jahrgang 24
Seiten
18 bis 19
Erschienen: 2016-08-01 00:00:00
ISSN
0948-2725
DOI

Zusammenfassung

Bereits seit dem hohen Mittelalter wurde der Kaiserschnitt verhältnismäßig häufig an scheinbar oder tatsächlich Verstorbenen durchgeführt, zunächst allerdings mit völlig anderen Intentionen und ethischen Prämissen als die Sectio an Lebenden, die erst seit dem ausgehenden 16. Jahrhundert propagiert wurde (2, 5, 6). Indiziertes Ziel war ursprünglich, das ungeborene Kind zu retten, allerdings nicht in erster Linie physisch, sondern spirituell: Durch Taufe des gerade noch lebenden und durch Schnitt geborenen Kindes sollte seine Seele die Wiedergeburt und damit das wahre Leben in der Gegenwart Gottes erfahren.

Schlagworte

SCHNITTENTBINDUNG KAISERSCHNITT NARKOSE TOD MEDIZIN GEBURT KIND LEBEN ZEIT GEBURTSHILFE ROLLE GEWALT FRAUEN ANGST HANDBÜCHER REANIMATION