CareLit Fachartikel

Keine Kriminalisierung der Palliativmedizin - Ein Nachtrag zur Entscheidung des Bundestages, geschäftsmäßige Suizidassistenz zu verbieten

SAHM, S.; · Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern · 2016 · Heft 9 · S. 219 bis 233

Dokument
169343
CareLit-ID
Jahr
2016
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern
Autor:innen
SAHM, S.;
Ausgabe
Heft 9 / 2016
Jahrgang 62
Seiten
219 bis 233
Erschienen: 2016-09-01 00:00:00
ISSN
0944-7652
DOI

Zusammenfassung

Nach eingehender Diskussion wurde in Deutschland imjahr 2015 ein Gesetz verabschiedet, das geschäftsmäßige Assistenz beim Suizid verbietet. Während der Debatte im Bundestag als auch im Nachgang zur Entscheidung wurde von Kritikern behauptet, die Regelung kriminalisiere ärztliche Behandlungen, die notwendiger Bestandteil der palliativen Versorgung sind, und gefährde so die adäquate medizinische Betreuung. Gegner der Regelung streben an, das Gesetz auf seine Verfassungsmäßigkeit hin prüfen zu lassen. Die hiervorgestellten Überlegungen unterziehen die These der Kriminalisierung einer eingehenden Untersuchung. Die T…

Schlagworte

STERBEHILFE SUIZID MEDIZIN PALLIATIVMEDIZIN THERAPIE ETHIK DEUTSCHLAND RISIKO BERUFSAUSÜBUNG STRAFE PATIENTEN ES INTENTION TOD WAHRSCHEINLICHKEIT SCHMERZTHERAPIE