Direkte orale Antikoagulanzien in der traumatologischen Notaufnahme
Koscielny, J.; Spannagl, M.; Sakowitz, O.; Schöchl, H.; Grottke, O.; Maegele, M.; · Deutsches Ärzteblatt, Köln · 2016 · Heft 9 · S. 575 bis 582
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Direkte beziehungsweise nicht Vitamin-K-abhängige orale Antikoagulanzien (DOAKs) werden alternativ zu Vitamin-K-Antagonisten (VKA) zur Prophylaxe von Schlaganfällen/Embolien bei Patienten mit nichtvalvulärem Vorhofflimmern eingesetzt. Fatale Blutungen sind unter DOAKs seltener (nichtvalvuläres Vorhofflimmern: Odds Ratio [DR] 0,68; 95-%-Konfidenzintervall [95-%-KI: 0,48; 0,96] und venöse Thromboembolien: DR 0,54; [0,22; 1,32]). Bei 48 % aller Verletzten ist eine Notoperation oder eine frühzeitige operative Versorgung erforderlich, wobei Gerin-nungsstörungen in der operativen Situation mit einer erhöhten Mortalitä…