CareLit Fachartikel

Unterbliebene Befunderhebung im Rahmen der Krebsvorsorge OLG Oldenburg vom 18.5.2016 (5 U 1/14)

Rechtsdepesche, Köln · 2016 · Heft 9 · S. 242 bis 243

Dokument
169898
CareLit-ID
Jahr
2016
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Rechtsdepesche, Köln
Autor:innen
Ausgabe
Heft 9 / 2016
Jahrgang 13
Seiten
242 bis 243
Erschienen: 2016-09-01 00:00:00
ISSN
1612-7137
DOI

Zusammenfassung

Der Beklagte war der Hausarzt des vormaligen Klägers. Im Juni 2004 ließ dieser, damals 47 Jahre alt, in der Praxis des Beklagten eine Krebsvorsorgeuntersuchung durchführen. Die Untersuchung beinhaltete u.a. eine Bestimmung des prostataspezifischen Antigens (PSA). Seinerzeit betrug der PSA-Wert 2,14 ng/ml. ln den zwei nachfolgenden Jahren suchte er den Beklagten erneut zur Krebsvorsorgeuntersuchung auf. Dabei wurden im November 2005 ein PSA-Wert von 3,03 ng/ml und im Dezember 2006 ein PSA-Wert von 3,90 ng/ml gemessen. Einen Anlass für weitere Maßnahmen sah der Beklagte bis dahin nicht.

Schlagworte

ENTSCHEIDUNG PROSTATA SCHMERZENSGELD THERAPIE HAUSARZT GUTACHTEN SCHADENSERSATZ PRAXIS GEMEINSCHAFTSPRAXIS PROSTATEKTOMIE ADENOKARZINOM WACHSTUM LYMPHKNOTEN UROLOGIE BIOPSIE KUNST