Schwere Bewusstseinsstörungen in der neurologisch-neurochirurgischen Frührehabilitation
Bender, A.; · Neurologie und Rehabilitation, Bad Honnef · 2016 · Heft 9 · S. 192 bis 208
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Schwere quantitative Bewusstseinsstörungen in Folge einer akuten Hirnschädigung treten klinisch entweder als Koma, Syndrom der reaktionslosen Wachheit (SRW, früher: apallisches Syndrom) oder Syndrom des minimalen Bewusstseins (SMB, engl.: Minimally Conscious State, MCS) in Erscheinung. Sie betreffen einen relevanten Anteil der Patienten der neurologisch-neurochirurgischen Frührehabilitation (NNFR) in Deutschland und stellen besondere Herausforderungen an die behandelnden Rehabilitationsteams dar. Diese reichen von der adäquaten Diagnose des Bewusstseinszustandes mittels standardisierter Verfahren (z. B. Coma Rec…