Doppelrolle der Angehörigen beim Delir: Unterstützer und Co-Betroffene
EBERT-BIRNBAUMER, A.; SCHEICHENBERGER, S.; · Pflegezeitschrift · 2016 · Heft 1 · S. 610 bis 613
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ein Delir zu erleben, ist sowohl für die Betroffenen als auch für die Angehörigen eine neue Situation, die alle Beteiligten fordert. Das Delir ist eine der häufigsten Komplikationen bei älteren bzw. geriatrischen hospitalisierten Patienten. Unbehandelt hat es eine ähnlich hohe Mortalitätsrate wie ein Herzinfarkt. Im Rahmen eines Delirs wirken die betroffenen Personen „durcheinander“, können ihre Umwelt nicht mehr angemessen wahrnehmen und sich orientieren. Angehörige können als Vertrauenspersonen das Sicherheitsgefühl der Betroffenen steigern, sind aber gleichzeitig Co-Betroffene mit eigenen Bedürfnissen nach In…