„TRAGT DER HIRTE? Anmerkungen zu Gerontologie und Religion
Koch, R.; · Zeitschrift für Gerontologie und Ethik, Nürnberg · 2016 · Heft 1 · S. 94 bis 106
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Spricht den ganzen Text auswendig mit. Sie wird ruhig. Bis auf zwei Verse sind alle Worte da und sinnvoll aneinandergefügt. „Und ob ich schon wanderte im finstern Tal fürchte ich kein Unheil, denn du bist bei mir. Dein Stecken und Stab trösten mich...“ Mit einem kräftigen „Amen“ und spürbarem Händedruck beendet sie das gemeinsame Psalmgebet. Sie schaut lebendig. Wirkt deutlich ruhiger. Atmet ruhig. Ist erleichtert? Ob sie das einordnen kann, das altvertraute Gebet? Auf Jeden Fall kam die Stimmung bei ihr an. Die Bilder? Es hat bei ihr etwas ausgelöst und bewirkt. Vertrauen. Sicherheit? Hat der Hirte sie wieder g…