CareLit Fachartikel

Heimat und Heimweh, die unwiderstehliche Macht der Gefühle

Vonarburg, B.; · NovaCura, Bern · 2016 · Heft 9 · S. 9 bis 11

Dokument
171595
CareLit-ID
Jahr
2016
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
NovaCura, Bern
Autor:innen
Vonarburg, B.;
Ausgabe
Heft 9 / 2016
Jahrgang 47
Seiten
9 bis 11
Erschienen: 2016-09-01 00:00:00
ISSN
1422-4178
DOI

Zusammenfassung

In seinem Dictionnaire de musique, 1753-64, schreibt J.-J. Rousseau, der Kuhreihen sei verboten worden, „weil einige Schweizer Soldaten in Tränen ausbrachen, desertierten oder starben, so stark spürten sie das innige Verlangen nach ihrem Land.“ Zuerst nannte man das Heimweh die Schweizer Krankheit. Es gab verschiedene Phasen dieser Pathologie: Die seelisch Verwundeten begannen die Gesellschaft der Kameraden zu meiden: sie gingen allein in die Kneipe und Hessen sich volllaufen. „Boire en Suisse“, nannte man dieses Verhalten, trinken wie ein Schweizer, einsam und verlassen. Dann kamen die Lethargie, die Lähmung, u…

Schlagworte

IDENTITÄT SCHWEIZ MÄDCHEN ELTERN FRANKREICH LITERATUR ORIENTIERUNG SEHNEN LETHARGIE TRÄNEN NAMEN TRAURIGKEIT KRIMINOLOGIE PARIS ES SCHOCK