Kompressionstherapie: Wie ist mit Deformitäten umzugehen und welche Gefahren drohen?
Schanz, M.; Jungkunz, W.; · Wundmanagement, Wiesbaden · 2016 · Heft 12 · S. 334 bis 336
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Lokaler Druck auf das venöse Beingefäßsystem führt zu einer Steigerung der Fließgeschwindigkeit des Blutes und eines verbesserten Lymphabflusses. Dieses einfache mechanische Wirkprinzip ist eine wissenschaftlich anerkannte Voraussetzung für die erfolgreiche Behandlung von vielen venösen und lymphologischen Krankheitsbildern 141. Um den therapeutischen Effekt zu erreichen, muss die Kompression jedoch gut dosiert sein und von distal nach proximal in ihrer Stärke abnehmen. Zu hohe Druckwerte sind unbedingt zu ver-meiden, weil sie bei den Patienten Druckschäden hervorrufen können.