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Die Preisbindung für Arzneimittel ist europarechtswidrig: Das EuGH-Urteil und seine Folgen

Gregor, N.; Witt, J.; · Pharma Recht, Frankfurt · 2016 · Heft 12 · S. 481 bis 486

Dokument
172761
CareLit-ID
Jahr
2016
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Pharma Recht, Frankfurt
Autor:innen
Gregor, N.; Witt, J.;
Ausgabe
Heft 12 / 2016
Jahrgang 38
Seiten
481 bis 486
Erschienen: 2016-12-31 00:00:00
ISSN
0172-6617
DOI

Zusammenfassung

Mit seinem Urteil vom 19. Oktober 2016 hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) die deutsche Preisbindung für verschreibungspflichtige Arzneimittel und ihre Geltung für ausländische Apotheken für europarechtswidrig erklärt. Mit dieser Entscheidung weicht der EuGH von seiner langjährigen Linie zur Überprüfung von nationalen Beschränkungen des Arzneimittelmarkts ab. Die Eolgen sind erheblich: Kurzfristig führen sie zu einer Benachteiligung der deutschen Apotheken. Mittelfristig ist mit einer Veränderung der rechtlichen Rahmenbedingungen zu rechnen. Doch viele der derzeit diskutierten Schritte begegnen rechtlichen Hü…

Schlagworte

URTEIL BUNDESGERICHTSHOF GESUNDHEIT RECHTSPRECHUNG ARZNEIMITTEL ARZNEIMITTELVERSORGUNG APOTHEKEN DEUTSCHLAND APOTHEKER BEVÖLKERUNG PATIENTEN FREIHEIT HANDEL MENSCHEN REGIERUNG UNTERLAGEN